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Waghäusel

So, 20.05.2012 | 4:40 Uhr
Polizeiticker
 
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Artikel drucken 19.05.2012
Bei Wohnungsbrand Cannabis-Plantage entdeckt

In der vergangenen Nacht wurde bei einem Wohnungsbrand in Wedding eine Cannabis-Plantage entdeckt.
Die Feuerwehr wurde gegen 1 Uhr 20 von einem Mieter zur Kameruner Straße alarmiert, da er eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 1. OG bemerkt hatte. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer, entdeckten dabei die Indoor-Plantage und alarmierten die Polizei. In der Wohnung, die verschiedene Umbauten aufwies, befanden sich keine Personen. Bei einer Nachschau, die bei solchen Wohnungsbränden üblich ist, trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen 6 Uhr 10 einen 48-jährigen Mann an, der der Nutzer der Wohnung ist. Er wurde durch angeforderte Polizisten festgenommen und für die Kriminalpolizei der Direktion 3 eingeliefert. Der 54-jährige Mieter der Wohnung, gegen den sich die Ermittlungen ebenfalls richten, wurde bislang nicht angetroffen. Eine Mieterin kam vorsorglich wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik.
Brandursache könnte ersten Ermittlungen zufolge ein technischer Defekt an der Elektrik der Plantage gewesen sein.


Artikel drucken 19.05.2012
Polizeiangestellter im Objektschutz leistete Angegriffenem Hilfe

Ein Polizeiangestellter im Objektschutz wurde in der vergangenen Nacht in Charlottenburg zum Helfer in der Not. Ein junger Mann lief gegen 0 Uhr 30 in der Fasanenstraße auf den dort eingesetzten Objektschützer zu und bat ihn um Hilfe, da er von mehreren Personen verfolgt und geschlagen wurde. Selbst in dessen Beisein schlugen drei der Angreifer auf den 20-Jährigen ein. Der Polizeiangestellte sprach die Schläger an und versuchte, die entbrannte Auseinandersetzung zu schlichten. Da sie aber weiter auf das Opfer einschlugen, drohte er den Einsatz von Reizgas an. Da sie sich selbst dadurch nicht abschrecken ließen und aggressiv gegen ihn wandten und auch ihm Schläge androhten, zog der 49-Jährige seine Dienstwaffe, brachte sie in Sicherungshaltung und drohte den Schusswaffengebrauch an. Im Anschluss an die Androhung flüchteten die Angreifer in Richtung Kurfürstendamm, wo zwei von ihnen durch zwischenzeitlich alarmierte Unterstützungskräfte festgenommen und vor anderen ihnen gegenüber aggressiv auftretenden Personen geschützt werden mussten.
Die beiden 22-Jährigen wurden für die Kriminalpolizei der Direktion 2 eingeliefert. Erste Ermittlungen ergaben, dass dem Vorfall eine Schlägerei innerhalb einer größeren Personengruppe vor einer Discothek in der Fasanenstraße vorangegangen war. Der Verletzte wurde durch angeforderte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.


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Mutmaßlicher Brandstifter festgenommen
# 1618

Polizeibeamte haben heute früh in Marzahn einen mutmaßlichen Brandstifter festgenommen.
Zunächst waren zwei Beamte, die ursprünglich zu einer Sachbeschädigung an einer Tramhaltestelle alarmiert worden waren, gegen 1 Uhr von einer Passantin auf das brennende Polizeiauto an der Kreuzung Schwarzburger Straße Ecke Mehrower Allee aufmerksam gemacht worden. Löschversuche der Beamten blieben erfolglos, sodass der Brand von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Das Auto wurde erheblich beschädigt. Zwanzig Minuten später alarmierten Passanten die Polizei zu einem brennenden Papiercontainer in die nahe gelegene Trusetaler Straße. Als die Retter der Feuerwehr eintrafen, entfernte sich ein polizeibekannter 18-Jähriger vom Brandort. Zuvor hatte er die Inbrandsetzung des Autos eingeräumt.
Nachdem das Feuer gelöscht war, suchten die Polizisten die Umgebung nach dem Mann ab, den sie schließlich gegen 4 Uhr 10 in einer Straßenbahnhaltestelle in der Raoul-Wallenberg-Straße entdeckten und festnahmen.
Ob der 18-Jährige das Auto angezündet hat oder womöglich für weitere gleichgelagerte Taten verantwortlich sein könnte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen eines Brandkommissariats beim Landeskriminalamt. Über eine mögliche Vorführung bei einem Ermittlungsrichter mit dem Ziel, einen Haftbefehl gegen den 18-Jährigen zu erwirken, wird in den nächsten Stunden entschieden.


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Job-Center mit Farbbeuteln beworfen

Mit rosa und grauer Farbe wurde heute früh ein Job-Center in Kreuzberg beschädigt. Passanten hatten gegen 5 Uhr 15 die Polizei darüber informiert, dass unbekannt Täter mehrere Farbbeutel gegen die Hauswand und Eingangstüren des Gebäudes in der Rudi-Dutschke-Straße geworfen hatten. Die Beamten des Polizeiabschnitts 53 konnten am Ort noch einen mit grauer Farbe gefüllten Milchkarton sicherstellen, der nicht zum Einsatz gekommen war und auf dem Gehweg vor dem Eingangsbereich des Hauses stand. Da von einer politischen Tatmotivation auszugehen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.


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Wachschutzmitarbeiter auf U-Bahnhof mit Pfefferspray angegriffen

Zwei Mitarbeiter des BVG-Sicherheitspersonals wurden heute früh in Kreuzberg Opfer einer Pfeffersprayattacke. Ein unbekannter Zeuge hatte die beiden 30 und 24 Jahre alten Wachmänner gegen 4 Uhr auf dem U-Bahnhof Kottbusser Tor auf drei zerstörte Scheiben in zwei U-Bahn-Waggons hingewiesen. Als sich die beiden Männer den Schaden anschauten, entfernten sich von dort zwei Personen in Richtung Ausgang. Die Sicherheitsleute liefen Ihnen nach und konnten das Pärchen am Ausgang Adalbertstraße festhalten. Noch während der Sachverhalt geklärt wurde, kamen ca. zwei bis vier weitere Personen und sympathisierten sofort lautstark mit den beiden Tatverdächtigen. Plötzlich spürten die Wachschutzmitarbeiter ein durch Pfefferspray verursachtes Brennen in den Augen und Atemwegen. Die beiden Tatverdächtigen sowie die „Sympathisanten“ entfernten sich daraufhin unerkannt vom Ort. Die Security-Mitarbeiter wurden durch alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr noch am Ort versorgt und anschließend zur ambulanten Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.


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Helfer auf U-Bahnhof verprügelt

Weil er einer Aufdringlichkeit nicht tatenlos zusah, wurde ein 28-jähriger Mann heute früh in Kreuzberg verletzt. Er beobachtete auf dem U-Bahnhof Mehringdamm, wie drei Männer eine junge Frau belästigten. Als er die Drei aufforderte, die 22-jährige Zeugin in Ruhe zu lassen, kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Als er sich dann von der Personengruppe abwandte, wurde er von mindestens zwei Tätern von hinten angegriffen und geschlagen. Infolge dieser Handgreiflichkeiten stürzte er ins Gleisbett und zog sich hierbei eine Kopfplatzwunde zu. Danach entfernten sich die Unbekannten zum Ausgang. Zwei zufällig in diesem Moment eintreffende Sicherheitsmitarbeiter der BVG halfen dem Verletzen zurück auf den Bahnsteig und alarmierten die Berliner Feuerwehr, die ihn zur ambulanten Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus brachte.


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Mit „Pulle“ geschlagen

Eine lange Kopfplatzwunde, die in einem Krankenhaus genäht werden musste, war gestern Abend das Resultat eines Ladendiebstahls in Biesdorf. Ein Unbekannter hatte gegen 19 Uhr einen Lebensmitteldiscounter in der Marchwitzastraße betreten, Zigaretten in die Tasche gesteckt und mit einer Bierflasche den Kassenbereich aufgesucht. Als die Kassiererin ihn wegen der Zigaretten ansprach, wollte er ohne zu bezahlen das Geschäft verlassen. Einem 45-jährigen Kunde, der der Verkäuferin zur Hilfe eilen wollte, schlug der Unbekannte die Bierflasche über den Kopf und verletzte ihn. Der Täter flüchtete anschließend mit den Zigaretten.


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Raub in Wohnung

Opfer eines Räubers wurde gestern Abend eine 68-Jährige in ihrer eigenen Wohnung in Tempelhof. Die Frau öffnete gegen 21 Uhr 30 dem Unbekannten in der Ullsteinstraße, als dieser sich als Mitarbeiter eines häuslichen Pflegedienstes ausgab. An der Wohnungstür bedrohte er die Mieterin mit einer Pistole und forderte Schmuck und Geld. Mit seiner Beute flüchtete der Mann. Sein Opfer blieb unverletzt.


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Drogendealer entpuppten sich als Räuber

Opfer von Straßenräubern wurden vergangene Nacht zwei Berlintouristen in Mitte. Die beiden im Alter von 17 und 18 Jahren wollten kurz vor Mitternacht im Volkspark Humboldthain angebotene Drogen kaufen. Als der Ältere sein Portemonnaie hervor zog, schlugen und traten die Unbekannten auf die beiden Touristen ein. Sie mussten ambulant in einer Klinik ambulant behandelt werden. Die Räuber flüchteten unerkannt.


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Radfahrer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt ein Radfahrer gestern Abend bei einem Verkehrsunfall in Mitte. Der 25-Jährige verließ gegen 18 Uhr 10 mit seinem Rad in der Schumannstraße das Gelände eines Krankenhauses, ohne auf den Fließverkehr zu achten. Dabei wurde er vom „Fiat“ eines 40-Jährigen erfasst. Der Radler kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.



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Bloss nicht resignierend in einen Schmollwinkel zurückziehen, wenn heute nicht alles so abläuft, wie Sie es sich vorgestellt hatten. Tipp: Konto auffüllen.
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